KfT Förderverein für Gebrauchshundesport aller vom Klub für Terrier e.V. betreuten Rassen

                                          Qualtät durch Leistung






70. KfT Klubleistungssiegerprüfung IPO 3

am 6. und 7. Oktober 2018 in Sarstedt

Veranstalter

KfT OG Hildesheimer Börde

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zusätzlich Körung Airedale Terrier

 




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Bericht

70. KfT Klubleistungssieger-Prüfung in Sarstedt

Bei schönem, herbstlichen Wetter fand die 70. KLSP unseres KfT in Sarstedt ausgerichtet von der OG Hildesheimer Börde statt. In diesem Jahr konnte das Team Andreas Zorn und Kolja vom Treffenwald den Siegerpokal dieser Traditionsveranstaltung mit nach Hause nehmen.

In unserer kurzlebigen Zeit können wir stolz auf dieses Jubiläum sein. Obwohl es viele Veränderungen in den Prüfungsordnungen in Ost und West gegeben hat, ist doch das Ziel gleich geblieben: Die Überprüfung der Gebrauchshundeeigenschaften der Airedaleterrier. Diese werden in drei Sparten der Internationalen Prüfungsordnung (IPO) getestet, in der Fährtenarbeit, in der Unterordnung und im Schutzdienst.

Die diesjährige Klubleistungssiegerprüfung (KLSP) wurde von der Ortsgruppe (OG) Hildesheimer Börde unter der Leitung von Heinz-Erich Löhr ausgerichtet. Es ist dieser OG hervorragend gelungen, diese Hauptveranstaltung des Gebrauchshundesports im Klub für Terrier e.V. (KfT) liebevoll zu organisieren und souverän durchzuführen. Stellvertretend für alle Unterstützer seien hier genannt als Schirmherrin die Bürgermeisterin der Stadt Sarstedt, die bereits bei der letztjährigen Klubfährtensiegerprüfung (KFSP) sich als sehr engagiert für den Fährtensport gezeigt hat und in diesem Jahr für die Bereitstellung des Stadions und des Stadtsaals gesorgt hat, die AG der Rasse- und Gebrauchshundevereine Hannover, deren Vorsitzender Uwe Junker auch als Stadionsprecher fungierte, Landwirte und Jäger der Umgebung, die das Fährtengelände zur Verfügung stellten, befreundete Hundevereine und viele Einzelpersonen. Auch unser KfT-Vorsitzender Herr Xaver Schmid und unser Ehrenvorsitzender Herr Reinhard Ritz unterstrichen durch ihren Besuch die Bedeutung dieser KLSP.

Bericht aus Sicht der Organisatorin Ilona Dahlke, Mitglied der OG Hildesheimer Börde

Es begann mit einem Traum vor 3 Jahren:“ 1xdieKLSP ausrichten.“ Doch die Mitglieder unserer OG konnten nicht motiviert werden. 
Weihnachten 2017 kam die Frage erneut auf, und die Mehrheit (PHSV Sarstedt und die KfT OG Hildesheimer- Börde) war dafür.  Ausschlaggebend war die Fährtensiegerprüfung (KFSP 2017), zu der wir die Bürgermeisterin von Sarstedt, Frau Heike Brennecke, eingeladen hatten. Gesagt getan, der Zuspruch, uns zu helfen, kam von IHR, und somit war die Austragung der 70.KLSP beschlossene Sache.
Heinz Erich Löhr begann die Fäden zu spinnen und so kam nach und nach ein komplettes Spinnennetz zum Vorschein.  Alle schriftlichen und terminlichen Details gingen in Absprache mit dem Vorstand des PHSV über den Tisch. Platzanlage. Zusätzliche Hotels und die Preise dazu. Gastwirtsuche für den Festabend. Gastgeschenke. Pokale und vieles mehr.
Dann kam für uns hinzu: welche Verpflegung planen wir für das Wochenende? Auch an die Camper sollte gedacht werden.

Nach reiflicher Überlegung bekamen einzelne Personen ihren eigenen Bereich, für den sie verantwortlich waren. Dies war eine weise Entscheidung. Jeder für sich hatte tolle Ideen, wie z.B. unser OG-Koch, der zusammen mit einem OG-Mitglied den Bayrischen Abend, also den Abend der Auslosung kulinarisch gestaltete.

Doch vorweg hatten wir 2 tolle Tage mit vielen Hundesportlern bei uns im Vereinsheim. Mittwoch und Donnerstag gab es bereits Essen und Trinken und viele nette Gespräche.

Am Freitag sorgten wir Frauen für die Optik im Festsaal und zwar mit bayrischer Deko. Mir und meinem Team hat das richtig Spaß gemacht. Ich denke, das merkte man auch an unserer guten Laune.

In der Küche waren wir (10 Personen) gemeinsam unschlagbar.

Ich fand auch, dass das Grill- und Pommesteam vorzüglich zusammen passte . Es wurde wie am

Fließband gearbeitet. Erst die Wurst oder das Fleisch – dann die Pommes und die Soße.

Einfach toll.

Insgesamt haben an dieser KLSP 46 Personen mitgewirkt.

Vom Hauptorganisator, über das Verpflegungspersonal, Parkplatzüberwachung, Fotografie, technische und elektrische Versorgung, Presse, Fährtenleger, Platzwart und die private Backstube. Das ist der Hammer.

Von vielen, die ich auch persönlich kenne, hörte man immer: oh, total lecker und diese tollen Torten. Wahnsinn!!!

Negativ war, dass am Festabend nicht gleich für alle Anwesenden ein Sitzplatz vorhanden war.

Das Problem konnte dann jedoch gelöst werden.

Ich hatte zwar viel um die Ohren, aber es hat mega Spaß gemacht, für alle Anwesenden

hin und her zu flitzen.

Was noch besonders schön an dieser gesamten Veranstaltung war: der enge Kontakt

auf unserer Platzanlage zu den angereisten Campern sowie zu allen Anwesenden.

Wir waren wie eine große Familie und das war wunderschön.

Bei der KLSP müssen die Teams in drei Abteilungen ihr Können beweisen. In A (Fährte) ist eine Trittfährte abzusuchen, auf der der Hund drei Gegenstände verweisen muss. Hier wird die Riechfähigkeit des Hundes überprüft. In B (Unterordnung) zeigt der Hund, wie gut er sich von seinem Menschen führen lässt. So müssen die Hunde Bei-Fuß in verschiedenen Geschwindigkeiten zeigen, Sitz, Platz, Steh aus der Bewegung ausführen, Bringhölzer auf ebener Erde und über eine Meterhürde und eine Kletterwand apportieren. Bei der Vorausübung muss der Hund sich vom Hundeführer schnell und gerade entfernen und auf Anweisung des Leistungsrichters Platz machen. Außerdem gilt es bei der Ablageübung liegen zu bleiben, obwohl der Hundeführer außer Sicht geht. Bei Abt. C (Schutzdienst) müssen die Hunde durch Umrunden von Zeltverstecken einen Figuranten, den Schutzdiensthelfer, aufspüren, ihn stellen und verbellen, durch Fassen in den Schutzdienstärmel an der Flucht hindern und Angriffe abwehren. Im zweiten Teil läuft der Schutzdiensthelfer über die gesamte Sportplatzlänge auf das Team zu, der Hund muss ihm entgegen laufen und aus der Bewegung den Helfer am Schutzdienstarm fassen, sowie einen weiteren Angriff abwehren. Hier beweist der Hund Gehorsam, aber auch Selbstständigkeit beim Angriff des Helfers.

Selbstverständlich müssen einer deutschen Meisterschaft entsprechend alle Übungen auf hohem Niveau von beiden Teampartnern, Hundefüherer/in und Hund, ausgeführt werden.

Für die Fährte stand Acker mit kleinem Gründüngerbewuchs, also mit mittlerem Schwierigkeitsgrad, zur Verfügung. Der einweisende Leistungsrichter Erich Milau ließ die erfahrenen Fährtenleger Ronald Brönnecke, Rene` Hauk und Werner Tebbe unterschiedliche Fährtenformen legen. Bei der Suche hatten alle Hunde gleiche Chancen auf gute Ergebnisse. Leistungsrichter Andreas Dreyer bewertete gerecht und einer DM angemessen die Sucharbeit der 31 Teams, und er konnte sogar einmal die Maximalpunktzahl von 100 Pkt vergeben. Sabine Jung und ihre Hündin Yale von der Laubenhaid kämpften sich ohne Fehler in grandioser Manier durch. Insgesamt 14 Teams erhielten sehr gute bzw vorzügliche Bewertungen zwischen 90 und 100 Punkten, wobei Abzüge hauptsächlich durch ungenaue Suche oder Überlaufen von Gegenständen zustande kamen.

Bericht aus Sicht des Leistungsrichters in Abteilung A Andreas Dreyer

Das Fährtengelände bestand aus geeggtem Acker mit etwas Auswuchs . An der Oberfläche war es abgetrocknet , direkt darunter war die Feuchtigkeit zum Erhalt der Fährten ausreichend.

An beiden Wettkampftagen war das Wetter trocken , der Wind wehte mäßig. Am Samstag lagen die Temperaturen bei 20 -24 °C, am Sonntag darunter.

Der einweisende LR und die Fährtenleger arbeiteten sehr gut. Allen Teilnehmern wurden sehr gute und gleichmäßige Bedingungen geboten, um die Leistungsfähigkeit ihrer Hunde unter Beweis zu stellen.

Eine alles überragende Hauptfehlerquelle für Punkteinbußen gab es nicht. Es gab Probleme bei der konzentrierten und sicheren Ausarbeitung des 1. Schenkels, sowie bei einzelnen Winkeln.

Natürlich auch der Klassiker der Fehler bei der Fährtenarbeit -überlaufene Gegenstände- war eine häufige Ursache für Punktverluste. Hundeführerfehler waren selten, nur ausnahmsweise wurden Hunde an den Gegenstände und Winkel geführt oder gehalten.

Von fast allen Teams konnte bei der Siegerprüfung ein hoher Ausbildungsstand nachgewiesen werden. Es waren sehr viele konzentrierte ,sichere und ruhige Arbeiten zu sehen.

Das Leistungsniveau war insgesamt sehr ansprechend. Folgende Prädikate wurden erreicht:

Vorzüglich     26,7 % davon 1x 100Pkt

Sehr gut         30%

Gut                10 %

Befriedigend 20%

Mangelhaft   13,3%

Der Durchschnitt lag bei 80,9Pkt, was nicht so gut erscheint, aber darin sind 4 mal mangelhaft enthalten. Wenn man in Betracht zieht , dass 56,7 % aller Teilnehmer in A ein V oder SG erreichten, ist die Bilanz deutlich besser.

Im Stadion fing die Arbeit in Abteilung B im Morgengrauen auf feuchtem, gepflegten Rasen an. Leistungsrichter Thomas Schuler richtete mit gutem Augenmaß und genauem Blick die Vorführungen. Als Höchstnote vergab er 96 Punkte an das tolle Team Maritta Petrik und Voodoo-Veith von der Laubenhaid, das eine wunderschön anzusehende und absolut harmonische Arbeit zeigte. Wie immer in einem großen Stadion traten die meisten Probleme bei den Übungen Voraus und Ablage auf. Besonders das Zeltversteck, hinter dem der Hundeführer während der Ablage seines Hundes stand, übte auf den anderen, voraus geschickten Hund eine magische Anziehung aus. Nur sechs Teams schafften ein Ergebnis zwischen 90 und 96 Punkten.

Bericht aus Sicht des Leistungsrichters in Abteilung B Thomas Schuler

Die KFT OG Hildesheimer Börde und der Polizeihunde Sportverein Sarstedt haben, was die Durchführung der KLSP angeht, neue Maßstäbe gesetzt, die für jeden Nachfolger sehr schwer zu toppen sein werden.

Ich danke allen Hundführer/innen für das faire, sportliche Vorführen ihrer Hunde, weiterhin Danke an die Gruppe bestehend aus Barbara Tebbe, Peggie Wasserroth, Nele Burmeister, Katrin und Mario Jänsch ,sowie Astid Milau für ihre selbstständige Arbeit. Auch der Umbau des Platzes zwischen Abt.B und C gelang ihnen schnell und reibungslos.

31 Hundeführer/innen zeigten ihre Hunde in der Unterordnung.

Ich konnte 1x die Note vorzüglich (leider wurde dieses Team im Schutzdienst disqualifiziert), 6x sehr gut, 16 x gut, 4x befriedigend, 3 x mangelhaft vergeben.

Ein Vergleich mit den 55 Teilnehmern der diesjährigen VDH DM IPO in Velten ergibt eine ähnliche prozentuale Verteilung der Noten:

vorzüglich:    KLSP 0%     VDH DM   0 %

sehr gut:        KLSP 20%    VDH DM  14%

gut:                KLSP 51%    VDH-DM  60%

befriedigend: KLSP 12%    VDH-DM  16%

mangelhaft:   KLSP 10%    VDH-DM 3,5%

Ich denke, wir sind im KfT auf einem guten Weg.

Zwei kritische Anmerkungen seien mir gestattet. Es ist nicht leicht, so ein Gelände für unsere Veranstaltung zu finden und von der Stadt zu Verfügung gestellt zu bekommen. Schade finde ich es, wenn dann die Hinterlassenschaften der Hunde im Umfeld und auf dem Gelände liegen gelassen werden oder die Beutel, die zur Verfügung standen, nicht entsorgt werden. Vor meinem Hotel parkte ein Wagen mit einem Deutschen Schäferhund, der die ganze Nacht bellte. Ich hoffe, dass wenigstens der Hundebesitzer gut schlafen konnte.

Für den Schutzdienst hatte Leistungsrichter Ottmar Goldstein drei absolut gleichmäßig arbeitende Schutzdiensthelfer zur Verfügung. Im Teil 1 hetzte bis zu seinem Muskelfaserriss Marcel Wilhelm, der sehr antrittsschnell die Hunde vor einige Probleme stellte. Wer seinen Hund nicht parallel zur Laufrichtung des Schutzdiensthelfers bei der Fluchtvereitelung ablegte (manche Hunde drehten sich beim Platz zum Helfer und liefen ihm beim Start in den Rücken), schied bereits bei der kurzen Flucht aus. Hier waren Schnelligkeit und Gehorsam entscheidend für das Weiterkommen. Hut ab vor Sebastian Gimpel, der für den verletzten Marcel Wilhelm einsprang und dessen gute Arbeit souverän weiterführte. Im 2. Teil kam Sebastian Schlüter zum Einsatz, der druckvoll agierte, Belastungen gut setzte und dabei allen Hunden eine faire Möglichkeit gab, einen guten Griff in den Schutzdienstarm zu setzen. Die tolle Arbeit seiner drei Figuranten machte es Leistungsrichter Ottmar Goldstein, der selbst Hunde auf hohen Prüfungen führt, leicht, die Arbeit der Hunde hinsichtlich Belastbarkeit, Griffqualität und Führigkeit fein zu differenzieren. Als Höchstnote vergab er 98 Punkte an das Team Brigitte Stevens und U. Gromit vom Roten Milan. Diese Team beeindruckte die Zuschauer und den Leistungsrichter mit einer „richtig vorzüglichen Arbeit“, Gromit „zeigte sich in allen Belastungen vollkommen unbeeindruckt“, „bei sehr hohem Gehorsam“ bot der fünfjährige Rüde „sehr starke Griffe“. Für Brigitte Stevens ist das ein Ergebnis, das sie den tollen Anlagen ihres Hundes und der hervorragenden Ausbildung bei der Trainingsgruppe DOMA um Dominik Heck und Martin Rothkegel in Münster verdankt.

Probleme zeigten sich bei der Qualität der Griffe besonders bei der kurzen Flucht und dem mangelden Gehorsam bei der Ablage bzw. beim Auslassen des Ärmels. Einige Hunde waren auch durch die ungewohnte Stadionatmosphäre überfordert. Die Zuschauer sahen aber eine Reihe toller Schutzdienste (7 Teams erreichten zwischen 90 und 98 Pkt. ) und gut gelungener Teilübungen.

Bericht aus Sicht des Leistungsrichters in Abteilung C Ottmar Goldstein

Diese deutsche Meisterschaft war ein Highlight in allen Belangen, vorzügliche Organisation, „Kaiserwetter“ und sehr guter Hundesport.

In der Abteilung C, die ich beurteilen durfte, sah ich 3 vorzügliche, 4 sehr gute, 12 gute und 2 befriedigende Leistungen. Die Teams, die das Tagesziel nicht erreichen/bestehen konnten, waren an diesen Tagen nicht in der entsprechenden Form um bestehen zu können.

Der überwiegende Teil der vorgeführten Hunde zeigte sich sehr überzeugend in den Belastungen, im Griffverhalten und in den Gehorsamsteilen.

In der Breite sahen wir gute Hunde für den IPO-Sport, so wie es heute erwartet wird. Positive „Spitzen“ im v und sg Bereich waren ebenso zu sehen, wie Hunde mit Einschränkungen.

Das ist aber normal und bei großen IPO-Prüfungen in allen Verbänden ähnlich ausgeprägt.

Wir können also zufrieden sein mit den gezeigten Leistungen.

Bedanken möchte ich mich bei allen Hundeführerinnen und Hundeführern, bei meinen Helfern und dem fairen Publikum.

Am Sonntagmittag standen die Ergebnisse fest. Sieger der diesjährigen KLSP sind Andreas Zorn und sein achtjähriger Rüde Kolja vom Treffenwald, mit dem er bereits 4x an der deutschen Terriermeisterschaft IPO und 2x an der VDH-DM IPO für alle Gebrauchshunderassen teilgenommen hat. Vizemeisterin wurde mit ihrer vierjährigen Hündin Yale von der Laubenhaid Sabine Jung, die mit ihren anderen Hunden schon mehrfach bei KLSP und KFSP, sowie bei VDH DM IPO geführt hat. Auf dem dritten Platz landete das Vorjahressiegerteam Heiko Zietschmann und Cerberus von Erikson. Beide haben zudem 3x an der KFSP und 1x bei der VDH-DM IPO mitgemacht.

Für die Hundeführer wenig amüsant, für die Zuschauer aber einen Teil der Live-Qualität einer Hundesportveranstaltung ausmachend, sind die kleinen Missgeschicke am Rande. Da war zum einen das Reh, das Chicy von Erikson die Fährtenarbeit verschönte, für ihren Hundeführer jedoch eine höchst ärgerliche Zugabe war. Und dann die Hundeführerin, die das Bringholz erst beim dritten Versuch über die Hürde und überhaupt nicht vernünftig über die Wand werfen konnte, so dass der Hund nur den Hin- nicht aber den Rücksprung zeigen konnte. Es drängte sich der Eindruck auf, dass Gromit vom Roten Milan sowieso erst nach dem dritten Wurf mit dem Kommando zum Apport rechnete, da er die Wurfkünste seines Frauchens genau kennt.

Zwei wichtige Veranstaltungen fanden am Rande der KLSP statt. Uwe J. Geyer moderierte die Gründungsversammlung der Arbeitsgemeinschaft WTWU, die das Ziel verfolgt, eine Weltmeisterschaft für Terrier zu ermöglichen. Bewundernswert, dass Uwe J. Geyer zusätzlich noch seine Hündin Käthe von der Christinenheide erfolgreich auf der Prüfung führte. Zwei Airedales nahmen an der Körprüfung teil und erhielten die Körklasse Ia. Bettina Wolfs Rüde U2 vom Solscheid erhielt die Körziffern 5/4-5a und die selbst gezogene Hündin von Dieter Riese, Bijou vom Riesenhof, 4/5-5a.

Auch bei der 70. KLSP wurde am Rande wieder viel über unseren Sport gefachsimpelt und die Leistungen der Teams diskutiert; man lernte neue Hundefreunde kennen und erfreute sich an den vielen schönen Airedales vom Welpen- bis zum Seniorenalter. Züchter trafen ihre Hunde und deren Familien wieder. So hatten Jürgen Benthien und Linda Mess vom Leistungszwinger tom Kyle gleich mehrere Generationen ihrer Hunde versammelt, die 14jährige Odett , ihre Töchter The Lila und Uns Mette, die Enkelinnen Voopi und Wonne, sowie der Urenkel Xavier.

Die Siegerehrung wurde von den Organisatoren in einer unserer Hauptveranstaltung gebührenden Art und Weise durchgeführt. Vom Einmarsch der Teilnehmer zu passender Musik, zu den Dankesreden und der Überreichung der Erinnerungsplaketten und Pokale – der erste Vorsitzende der ausrichtenden OG Hildesheimer Börde, Heinz-Erich Löhr, hatte alles im Griff. Die Reden der Schirmherrin Frau Heike Brennecke (Bürgermeisterin der Stadt Sarstedt) , von Herrn Xaver Schmid (1. Vorsitzender des KfT) und Uwe Krachudel (Leistungsrichterobmann) machten deutlich, wie positiv die Stadt Sarstedt und der gesamte KfT unserer Deutschen Meisterschaft IPO gegenüber steht.

Viel Applaus und große Pokale erhielten die Gewinerteams Andreas Zorn mit Kolja vom Treffenwald, Sabine Jung mit Yale von der Laubenhaid und Heiko Zietschmann mit Cerberus von Erikson. Die meisten Pokale mit nach Hause nahmen Sabine Jung und ihre Yale, denn sie bekamen zusätzlich noch die Ehrung für die beste Fährte und die beste Hündin. Der Preis für die beste Unterordnung ging an Andreas Zorn und Kolja vom Treffenwald, der Pokal für den besten Schutzdienst an Brigitte Stevens und U. Gromit vom Roten Milan. Als älteste Hunde wurden Maria Rita Mecuccis Utoughi von Erikson und Wolfgang Rohrbecks Ujak von Erikson geehrt.

Die 70. KLSP ging also mit dem Siegerteam Andreas Zorn und Kolja vom Treffenwald zu Ende. Sie wird auch mit der angenehmen Atmosphäre durch die Ortsgruppe Hildesheimer Börde in Sarstedt in Erinnerung bleiben.

Dietrich Mehnert